Mitte Juli, 38 Grad, zwei Wochen Urlaub geplant – und niemand der gießt. Wer einen Gemüsegarten hat, kennt dieses Szenario. Ich habe in den letzten Jahren fast alles ausprobiert: Wasserspender aus dem Baumarkt, selbstgebaute Ollas aus Tontöpfen, Timer-gesteuerte Tropfsysteme. Nichts davon hat mich wirklich überzeugt – bis ich tontau kennengelernt habe.
In diesem Artikel erkläre ich dir, wie das System funktioniert, für wen es geeignet ist und worin sich tontau ONE und tontau TWO unterscheiden.
Das uralte Prinzip hinter moderner Technik
Tontöpfe zur Bewässerung sind keine Erfindung des 21. Jahrhunderts. In China, Persien und dem antiken Ägypten wurden poröse Tongefäße schon vor Jahrtausenden in die Erde gesetzt, um Pflanzen gleichmäßig mit Wasser zu versorgen. Das Prinzip ist simpel und genial: poröser Ton gibt Wasser langsam an den umgebenden Boden ab – genau dann und genau so viel, wie die Pflanzen es brauchen.
Das Problem mit traditionellen Tontöpfen war immer die Umsetzung: Sie sind zerbrechlich, müssen sehr häufig nachgefüllt werden und eignen sich kaum für größere Beete. tontau hat dieses Problem gelöst – mit patentierter Tonmischung, modularem Aufbau und einem Anschluss an handelsübliche Schläuche & Behälter.

Was tontau von anderen Bewässerungssystemen unterscheidet
Die meisten Bewässerungssysteme haben ein grundlegendes Problem: Sie gießen nach Zeit, nicht nach Bedarf. Ein Timer weiß nicht, ob es geregnet hat, ob die Pflanze gerade besonders durstig ist oder ob der Boden noch nass vom Vortag ist. Das führt zu Überwässerung, Staunässe und – paradoxerweise – trotzdem zu Trockenstress zwischen den Zyklen.
tontau arbeitet anders: Es reagiert auf den tatsächlichen Feuchtigkeitsgehalt des Bodens. Ist die Erde trocken, steigt die Kapillarwirkung und mehr Wasser fließt. Ist der Boden gesättigt, hört die Abgabe von selbst auf. Das Ergebnis ist eine kontinuierliche, bedarfsgerechte Versorgung – genau das, was Pflanzen für gesundes Wachstum brauchen.
Ein weiterer Vorteil: Die Bodenoberfläche bleibt trocken. Das klingt nach einer Kleinigkeit, hat aber großen Effekt: Unkrautsamen können nicht keimen, weil die Keimbedingungen an der Oberfläche fehlen. Und Pilzkrankheiten wie Krautfäule bei Tomaten werden deutlich seltener, weil kein Spritzwasser auf die Blätter gelangt.
tontau ONE vs. tontau TWO – welches ist das Richtige für dich?
tontau ONE
- Wird vertikal in die Erde gesteckt
- Ideal für bestehende Beete – einfach nachrüsten
- Plug & Play – sofort einsatzbereit
- Leicht zu installieren
- Immer die perfekte Menge an Wasser
tontau TWO
- Wird horizontal unterirdisch verlegt
- Ideal für neue Beete – beim Anlegen integrieren
- Völlig unsichtbar – kein Element an der Oberfläche
- Für dauerhaft bepflanzte Beete im Garten
- Empfehlung: Langfristige Planung, größere Flächen
Meine Empfehlung: Wer ein Hochbeet hat oder seinen bestehenden Garten nachrüsten will, fängt mit tontau ONE an. Wer gerade ein neues Beet anlegt und langfristig denkt, sollte direkt tontau TWO einplanen – einmal verlegt ist es die elegantere Lösung.
Einbau und Anwendung – wie funktioniert es in der Praxis?
tontau ONE einbauen
Tontau ONE ist die ideale Wahl für alle, die ihre bestehenden Beete nachhaltig nachrüsten möchten. Mit einer Länge von ca. 210 mm und einem Durchmesser von 50 mm lässt sich tontau ONE ganz einfach in Ihrem Beet installieren, indem du ein Loch gräbst und tontau ONE darin einschlämmst. Dank seines modularen Aufbaus kannst du es einzeln verwenden oder mit anderen tontau ONE und tontau TWO Elementen kombinieren. Die im 10er-Pack enthaltenen T-Stücke ermöglichen außerdem eine mühelose Reihenschaltung. Du kannst die T-Stücke auch als Zubehör bestellen.
tontau TWO einbauen
tontau TWO ist die perfekte Wahl, wenn du ein unterirdisches Bewässerungssystem für deine Beete planst. Es wurde für die unsichtbare Installation in Gräben entwickelt und gewährleistet eine gleichmäßige Wasserversorgung direkt zu den Wurzeln deiner Pflanzen. Verbinde mehrere tontau TWO-Elemente und vervollständige das System mit tontau ONE als Endstück.
Wir empfehlen dir den Einsatz von 3/4 Zoll-Schläuchen. Das Handling ist etwas einfacher. Entscheidest du dich trotzdem für einen 1/2 Zoll-Schlauch ist das kein Problem. Wir bitten dich nur darum, noch etwas vorsichtiger beim Anschließen vorzugehen, damit nichts bricht.
Wie viele tontau brauche ich?
Als Faustregel gilt: ein tontau-Element versorgt ca. 0,4–0,6 m² Beetfläche. Ein 10er-Set reicht für ein Gartenbeet von ca. 2,0 m × 3,0 m.

Für wen ist tontau besonders geeignet?
- Urlauber, die 1–3 Wochen verreisen ohne die Ernte zu verlieren
- Tomaten- und Paprikaanbauer, die gleichmäßige Bewässerung ohne Spritzwasser brauchen
- Hochbeet-Gärtner, da Hochbeete schneller austrocknen als Bodenbeete
- Nachhaltig Gärtner, die Wasserverbrauch ernsthaft reduzieren wollen
- Alle, die sich eine smarte Lösung zum Bewässern wünschen
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Beide Systeme findest Du in meinem Shop – jeweils als 5er oder 10er-Set inklusive Zubehör.
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